Na ja, @Growstarter40 , @Herr_Enni ,
Ich knabbere etwas an der Ursachenforschung, das gebe ich offen zu.
Eisenmangel ist eigentlich sehr selten, aber natürlich durch pH- Wert Probleme oder Auswaschen möglich.
Auf der anderen Seite kann aber ein „Zuviel“ davon widerum die Aufnahme anderer Nährstoffe blockieren.
Die Ursache ist aber sicher im Boden zu suchen, und beeinflusst die Nährstoffaufnahme der Wurzeln.
Gerade wenn man in der Biodünger Schiene unterwegs ist, entstehen Fehler aus dem Zusammenspiel vieler Faktoren.
Gerade funktionierende Mikroorganismen
sind besonders wichtig, um die Nährstoffe auch aufschließen zu können.
Aus diesem Grund ist der Kauf von Zusatzprodukten, die das Milieu positiv vorbereiten meist unvermeidlich.
Schlagwort Living soil.
Die kann man nicht fix fertig kaufen, sondern braucht Input
siehe @Pflanzenpaul Thread
Arbeiten mit living Soil und das ständige Aufputschen der Mikroorganismen
Und was da als natürliche Möglichkeiten gezeigt wird, übernehmen bei den Biodüngern die Zusatzprodukte.
Zusammen mit der Pufferwirkung der Erde liefert diese Anbaumethode auch prima Ergebnisse und Düngefehler wirken sich längst nicht so aus, wie bei der Verwendung von Mineralischen Düngern.
Wenn dann aber ein Ungleichgewicht entstanden ist, lässt sich nur schwer und langsam eine Änderung herbeiführen, weil die Nährstoffe ja erst aufgeschlossen werden müssen und das anreichern mit den “passenden” Mikroorganismen erstmal erfolgen, und im Zusammenspiel mit der Pufferwirkung der Erde auch erst nach einiger Zeit Erfolg oder Misserfolg aufzeigt.
Deshalb meine Empfehlung, in diesem Fall Blattdüngung vorzunehmen um erstmal eine schnelle Abdeckung “aller Nährstoffe” (incl. Fe) bereitzustellen und damit Zeit zu gewinnen.
Weitere Ursachenforschung und Milieuänderung sind natürlich ebenfalls nötig, aber es gibt @Blob2024 erstmal Zeit für die Fehlersuche.