… also gut, Freunde der Nacht,
nehmen wir also @Herr_Enni 's Challenge an und versuchen objektiv Notwendigkeiten abzuhandeln, ohne uns dabei in „one thing leads to the other“ zu verlieren.
Beispiel Erde oder andere Medien:
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und Sämlinge haben in der ersten Woche alles was Sie brauchen in Ihrer Bohne
und brauchen lediglich Wasser. -
Wachstum: (ca. Tag 7 bis etwa Tag 50 ; wenn Trainingsmethoden angewendet werden entsprechend länger)
Pflanze braucht N-P-K als Grundnahrungsmittel, sowie mobile und immobile Nährstoffe wie Fe, S, Ka, Mag, B usw.
Ob Tomaten oder Graberde, ein Grundcocktail davon ist überall drin, ob mit, oder ohne Torf der auch wieder pH - Wert beeinflusst… aber egal wofür man sich entscheidet, der Anteil an Trauermückenlarven steht nie auf der Packung…
Jedenfalls ist in jeder Erde schon ein büschn Nährstoff drin (ausgenommen Pflanzerde denn die zarten Wurzeln der Sämlinge verbrennen bei zu hohem Nährstoffgehalt)
und eine vorsichtige Fütterung mit Basisdünger ist dann erst ab der 3-4 Woche nötig.
Bei Granulat oder Steinwolle muss gezwungenermaßen bereits eher zugedüngt werden, denn da ist ja nix drin.
Primär Nährstoffe (N-P-K) sind bei allen Herstellern nach eigenem Gusto verteilt und die Düngeschemen deshalb auch verschieden aber als Tip: lieber weniger, als „viel hilft viel“ denn die Schäden einer Überdügung sind definitiv schwieriger zu behandeln, als eine Unterversorgung!
Sekundernährstoffe sind meist überbewertet und meist sowieso in der Erde in ausreichender Menge vorhanden aber für die Düngemittelhersteller natürlich werbewirksam, weil Sie einem das Gefühl geben, mehr für sein Geld zu bekommen.
Bei Anbau auf Substrat oder Steinwolle spielt das natürlich eine andere Rolle und für den Anfang ist sicher ein spezieller Hydrodünger nicht verkehrt, da alles mit Bio oder natürlichem Leben drin bei dieser Anbaumethode eher Kontraproduktiv wirkt.
Living soil ist eine Spielart, die alle Biodiversitätsfans ins schwärmen bringt und dieses Hobby mit zusätzlichen Skills versorgt und das Wissen um die Mädels und deren Wünsche am besten vertieft.
Wie überprüft man denn, ob im Wachstumsmedium alles drin ist, was meine Mädels brauchen?
Der EC Wert zeigt die Leifähigkeit einer Flüssigkeit an und lässt so zumindest den Schluss zu, ob in meiner Nährstofflösung zu viel, oder zu wenig Salze enthalten sind, und wird interessant, wenn man sich unabhängiger von Düngeschemen machen möchte und lieber ein eigenes Süppchen kocht.
die Höhe des pH Wertes ist in diesem Zusammenhang deshalb erwähnenswert, weil die Pflanze nur in einem bestimmten Bereich von ca. 5,5 bis 6,5 in der Lage ist, Nährstoffe aufzunehmen, bei zu sauer oder zu basisch stoppt die Nährstoffzufuhr und eine Blockade stellt sich ein, Mangelerscheinungen treten auf.
Fazit: egal, worin man anbauen will, ist man gut beraten, seinen Mädels täglich Aufmerksamkeit zu schenken und ein Kontrollsystem zu fahren was bei einer Fehlersuche hilft bestimmte Parameter ausschließen zu können.
Ergänzungen willkommen,
… irgendwie muss aber ja auch Mal ein Anfang gemacht werden….![]()