Hallo in die Runde ![]()
Jeder von uns hat ja so seine eigene Geschichte, die Ihn dann am Ende zum gärtnern gebracht hat.
Ob Erde, oder Hydro,
Sativa, oder Indica,
Reg., Fem., oder Auto,
Schrank, Kühlschrank, Zelt, Secret Garden, oder Klimakammer,
Keller, Schlafzimmer, oder Dachboden,
Anfänger, Fortgeschrittene, oder Profis,
Früher oder später stellt man fest, wenn die Mädels wirklich prächtig werden sollen komme ich um die Schaffung von „idealer Umgebung“ für den Bedarf der Pflanzen nicht herum.
Ich vernachlässige jetzt Mal Sämlings- und Vegetationsperiode und konzentriere mich auf die Blüte ![]()
… und wer mag Buds nicht gerne in „fett und saftig???“
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Gießen: ich hoffe, Ihr geht mit mir konform, wenn ich behaupte: „wer begriffen hat, dass weniger mehr ist, pH- Größe nicht Auswahlkriterium für die neue Freundin ist, und Dünger wieder eine ganz andere, eigene Kategorie darstellt, aber bis man diese Zusammenhänge versteht, sich erstmal an Düngeschemen hält.
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Temperatur: 24 - 26 Grad Tag (Nachtabsenkung bis 4 Grad weniger).
Wenn es zu kühl ist, riskiert man den Rückfall ins vegetative Stadium und somit wiederaustrieb,
über 28 Grad generiert die Pflanze wieder Höhenwachstum, statt Bud- Wachstum.
Heißt, je nach Standort und Jahreszeit: „kühlen oder heizen“.
Und gleich gemerkt: kühlen erhöht die Luftfeuchtigkeit, heizen senkt sie☝🏼. -
Luftfeuchtigkeit: 40 - 60 % sind ideal.
Vereinfacht gesagt, schwitzt die Pflanze über die Blattunterseite und wenn diese Feuchtigkeit nicht von der Luft aufgenommen werden kann wirkt sich das negativ auf den Pflanzenstoffwechsel aus, und es droht Schimmel… und Tropfsteinhöhle im Zelt… wegen dem vermaledeitem Taupunkt, also dann, wenn die von Feuchtigkeit satte Luft kondensiert und an den Wänden runter läuft.
Also, alles Wasser, das die Pflanze aufnimmt, muss auch wieder in die Luft, und dank Ventilator aus dem Zelt raus…
Je nach Standort fließt (passiv oder aktiv) Luft zu, und bei feuchter Kellerluft kann ein Gedanke über aktive Luftentfeuchtung dann sicher nicht schaden. -
CO2: wenn Cannabis in „geschlossenen“
Systemen (z.B.: Fridgegrow) angebaut wird, zeigt sich ganz gut dass sich die wechselseitige Produktion von CO2 und Sauerstoff in solchem Maß die Waage hält, dass man in „offenen“ Systemen (Zelt) keine Befürchtungen haben muss, die Lady müsste zu irgend einem Zeitpunkt einen Mangel erleiden.
Zusätzlich CO2 macht den Pflanzen Stress und wer die ideale Umgebung nicht schaffen kann, braucht sich über eine Ertragssteigerung mittels CO2 keine Gedanken machen, wäre rausgeschmissenes Geld.
Die Funktionsweise eines geschlossenen Systems ist relativ simpel zu steuern.
Wenn alles dicht ist, erzeugt selbst eine LED genug Abwärme um den Innenraum soweit aufzuheizen das aktiv gekühlt werden muss.
So, warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen und wenn Sie dann gekühlt wird, kondensiert das Wasser und kann wieder der Wurzelversorgung zugeführt werden. Außer Nährstoffe muss eigentlich nichts zugeführt werden.
Im offenen System wird das meistens mit Abluft/Zuluft geregelt, aber, je nach Standort, reicht das oftmals nicht aus und man überlegt, ob man nicht vielleicht einfach eine Klimaanlage aufstellt und fertig ist die Laube!?
… aber…, die loifd dann halt…, immer…, und wenn sie nix zu kühlen oder heizen hat… macht sie Umluft… aber loifd…
Jetzt wenn ich auch noch Abluft habe, weil der Geruch ja schließlich auch irgendwo bleiben soll klimatisiere ich ja die „draußen Welt“ auch immer ein Stück weit mit.
Und manchmal würde der Ventilator alleine auch reichen um etwas auszugleichen…
Wo fange ich an?
Augenmerk auf Temperatur heißt, ich ändere damit auch die relative Luftfeuchtigkeit und werde ich dann eventuell zusätzlich be- oder Entfeuchten müssen?
Oder regle ich primär erst Luftfeuchtigkeit und danach Ventilator und kühle/heize danach erst den Bedarf zu…
Was brauche ich dafür?
Wie steuere ich das alles und in welchen Abhängigkeiten voneinander?
Wie geht das günstig sowohl in Anschaffung, als auch bei den Betriebskosten?
Mehrertrag vs. Re- Invest?
Viele Fragen, aber ich werde hier auch die Umsetzung meines aktuellen Projektes dokumentieren und vielleicht ergibt sich ja auch ein reger Diskurs, der Eure Erfahrung bündelt und dabei hilft, die Eine oder Andere Fehlentscheidung zu vermeiden.
Fragen, Antworten, alles ist willkommen!
Schdäääi Haaai ![]()
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